Buchkapitel
Europäische Konventionen und das Europäische Landschaftsübereinkommen (ELC) aus Sicht der Zivilgesellschaft


Details zur Publikation
Autorenliste: Werk K.
Jahr der Veröffentlichung: 2017
Buchtitel: Konventionen zur Kulturlandschaft
Herausgeber*in: Bund Heimat und Umwelt
Erste Seite: 79
Letzte Seite: 84
Ort: Bonn
Sprachen: Deutsch

Abstract
Demokratische Ideale gründen in
Prinzipien freien Meinungsaustausches im öffentlichen Raum, und damit
ist Landschaft die räumliche Manifestation von Demokratie. Diesem Prinzip
folgend stellt der vorliegende Beitrag
Beispiele politischer, administrativer und
praktischer Umsetzung der Europäischen
Landschaftskonvention (ELC) durch die
Landschaftsplanung in verschiedenen
Ländern und insbesondere in Frankreich
dar. In den ersten Jahren nach Inkrafttreten der ELC ging es in Zeichner-Staaten
um die politische und gesetzliche Umsetzung. Im ersten Teil des Beitrags finden
sich verschiedene Beispiele nationaler
und regionaler Landschaftspolitik, die für
bisherige Nichtzeichner-Staaten von besonderem Interesse sein dürften. So er-
läutern wir Beispiele
föderaler Abstimmung im Vorfeld völkerrechtlicher Ratifizierung. Es geht auch um
administrative Zuständigkeiten für Landschaft, wo-
bei sich vor allem Beispiele der Zuordnung zu Kultur-
(einschließlich Denkmalpflege), Umwelt- und Planungsressorts finden. Im zweiten Teil gibt der Bei-
trag Einblicke in die Landschaftspraxis, und hierbei
besonders in die Rolle der Landschaftsplanung (auf
regionalen und kommunalen Ebenen).